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10 Fragen, 10 Antworten – Christina Rasmussen

Erfahren Sie Wer und Was hinter den exklusiven Einzelstücken der Schmuckmarke Christina Rasmussen steckt.

 

Bereits bei den Bezeichnungen der ausgefallenen Schmuckstücke ist eines schnell klar: es wird romantisch, leidenschaftlich und emotional! Die extravaganten Kollektionen von Christina Rasmussen, werden von der gleichnamigen Designerin nicht etwa mit Referenznummern bezeichnet, Sie tragen individuelle Namen wie „Love Reef“ oder „Tenderly“. Voller Herzblut begleitet Sie Ihre „Lieblingsstücke“ auf allen Entstehungsebenen vom Einkauf, über das Design, bis hin zur Fertigung im hauseigenen Atelier in Böblingen. Wir haben 10 spannende Fragen für Sie formuliert, um Ihnen einen kleinen Einblick hinter die Kulissen der polarisierenden Marke zu verschaffen.

 

1 – Wer und Was steckt hinter der Marke Christina Rasmussen?

Strenggenommen ist das nur ein ganz kleines Team von Goldschmieden, Steinfassern und mir.

Aber ich möchte auch gerne meine Lieferanten dazu zählen, mit denen ich seit Firmengründung eng und vertrauensvoll zusammenarbeite, und die schon so manchen verrückten Traum für mich in Realität verwandelt haben.

 

2 – Warum haben Sie sich gegen einen Marken- oder Künstlernamen entschieden?

In erster Linie, weil ich authentisch bleiben wollte. Mein Schmuck das ist kein künstliches Konstrukt mit einem damit verbundenen Werbe- und Marketingplan. Mein Schmuck das bin einfach ich, ganz und gar. Dafür stehe ich mit meinem Namen. Schmuck, das ist für mich etwas sehr Persönliches, Eigenwilliges. Jedes meiner „Schätzchen“ bekommt seine eigene Bezeichnung, hat eine eigenständige Entstehungsgeschichte.

Seit jeher habe ich eigentlich das Empfinden gehabt, dass es entgegen meiner Philosophie wäre zu versuchen, meine LIEBLINGSSTÜCKE in ein Markenkonzept zu „quetschen“.

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3 – Wie würden Sie Ihren Schmuck beschreiben?

Wieviel Zeit und Platz habe ich?! 😉

Ich versuche mich kurz zu halten. Meine Passion ist es, mit meinem Schmuck die Vielzahl an weiblichen Facetten zu reflektieren. Ich empfinde es als Privileg als Frau geboren worden zu sein. Wir dürfen so viel Widersprüchliches zur gleichen Zeit sein: verletzlich und zart, im nächsten Moment aber auch tough und dominant, wenn die Situation es verlangt, verspielt und romantisch verträumt aber trotzdem vorausschauend und strukturiert. Bedenken Sie all unsere Rollen im Alltag: Hausfrau, Mutter, Businessfrau und Partnerin … um nur einige zu nennen.

Uns ist das oft gar nicht so bewusst was wir da leisten.

Dieses fantastische Potpourri aus Eigenschaften möchte ich mit meinen Kreationen einfangen.

Das Ergebnis sind also immer einzigartige, unkonventionelle Charakter-Schmuckstücke mit Aussage! Zudem ist meine Kollektion bunt (siehe dazu auch Frage 4).

Farbedelsteine und Koralle bilden oft das Herzstück.

 

4 – Was sind für Sie die drei wichtigsten Merkmale, die ein Schmuckstück braucht?

Individualität (ich möchte MEIN Lieblingsstück nicht am Finger oder Hals einer anderen Frau durch die Stadt laufen sehen)

Identifikation der Trägerin (für mich gibt es keine „Must Haves“, nicht in der Mode und schon gar nicht beim Schmuck. Ich muss mich bei Tragen wohl fühlen, schön, besonders. Ein Schmuckstück muss mich komplettieren, mich ausdrücken. Liebe auf den ersten Blick ist die Grundvoraussetzung. Dann ist es richtig.)

Farbe (Erwiesenermaßen habe Farben Auswirkung auf unser Wohlbefinden. Sie können unsere Stimmung unterstreichen oder verbessern. Für mich funktionieren zum Beispiel Rosétöne am besten.)

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5 – Woher bekommen Sie Ihre Inspiration?

Um ehrlich zu sein ich kann mich davor nicht retten. Sie kommen wie von selber in allen Lebenslagen. Beim Hören meiner Lieblingslieder. Beim Betrachten der Natur. Während der Gespräche mit Freunden und Familie. Wenn man aufmerksam, aufgeschlossen und zugänglich dafür ist, findet man sie in jedem Versteck! Das gilt für Inspirationen im Allgemeinen. Jeder sollte im Alltag danach suchen und die für ihn/sie gedachten entdecken.

 

6 – Welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf Ihre Designs und Ihren Arbeitsalltag?

Auf meine Designs hat die Krise zum Glück keine Auswirkung.

Die Leichtigkeit und Unbekümmertheit meiner Schmuckstücke sind so unerschütterlich, daran wird sich Corona vergeblich die Zähne ausbeißen!

Beim Arbeitsalltag sieht es anders aus. Hier ist Flexibilität und Improvisation mehr denn je gefragt.

Da ich alleinerziehende Mutter zweier Kinder bin, muss man ja täglich mit „homeschooling“ oder drohender Quarantäne rechnen. „Eigentlich“ und „Sollte nichts dazwischen kommen…“ sind aus unserer täglichen Konversation nicht mehr wegzudenken.

Auch viele Kunden sind natürlich verunsichert, das spüre ich. Der persönliche Austausch wird auf ein Minimum reduziert was mir sehr fehlt. Aber da müssen wir nun alle gleichermaßen durch, und ich freue mich jetzt schon darauf, alle entfallenen Gespräche nachholen zu dürfen.

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7 – Worauf achten Sie bei der Beschaffung Ihrer Materialien?

Wie bereits gesagt, leben meine Schmuckkreationen von ausgefallenen Farbedelsteinen. Dementsprechend lege ich mein Hauptaugenmerk auf Qualität und die Auswahl eben dieser. Ich arbeite ausschließlich mit einem Familienunternehmen in Idar-Oberstein zusammen. In der Hauseigenen Schleiferei ist schon so manche individuelle Anpassung erfolgt. Auch Verlässlichkeit ist für mich ein wichtiges Kriterium.

Auf Vereinbarungen und terminliche Absprachen möchte ich mich ohne Wenn und Aber verlassen können.

 

8 – Warum haben Sie sich dazu entschieden, Ihre Schmuckstücke bei Hestermann & Sohn zu präsentieren?

Mein allererstes „richtiges“ Schmuckstück stammt aus dem Hause Hestermann – ein paar Ohrringe die ich noch besitze, trage und in Ehren halte. Schon deshalb wird Hestermann & Sohn für mich immer von ganz besonderer Bedeutung sein.

Zudem kommt natürlich der offensichtliche Vorteil einen Partner in Düsseldorf auf der Kö zu haben.

Mir gefallen die Markenauswahl und die geschmackvolle Zusammenstellung der Kollektionen.

Des Weiteren imponiert mir, dass bei Hestermann & Sohn das Sprichwort „der Kunde ist König“ tatsächlich gelebt wird, und man stets um unkonventionelle und kreative Umsetzung von Kundenwünschen bemüht ist. Das macht die Zusammenarbeit stets interessant und lebhaft.

Ich erlebe die Mitarbeiter von Juwelier Hestermann durchweg als überaus kompetent, rege und engagiert; höfflich und zuvorkommend auch im Umgang mit mir als Lieferanten, was leider nicht immer selbstverständlich ist.

Meine Lieblingsstücke sind beratungsintensiv und ich spüre, dass man bei Hestermann diese Herausforderung gerne annimmt um den Kunden etwas Besonderes präsentieren zu können, und sich so deutlich von Mitbewerbern absetzen kann.

An dieser Stelle möchte ich mich bei dem gesamten Hestermann & Sohn Team dafür bedanken, mir vor Jahren die Chance gegeben zu haben, mich als Newcomer neben großen, etablierten Marken präsentieren zu dürfen!

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9 – Welchen Rat können Sie jungen Menschen, oder auch älteren Menschen geben, deren Berufsziel es ist Designer zu werden?

Niemals einem Trend folgen, sondern eine eigene Richtung finden. Das ist natürlich nicht immer einfach, aber authentisch und wenn man mit vollster Überzeugung dahinter steht auf jeden Fall der beste Weg zum dauerhaften Erfolg.

 

10 – Wie wir wissen, nennen Sie all Ihre Kreationen „Lieblingsstücke“, doch wenn Sie sich entschieden müssten, welches wäre Ihr persönlicher Favorit?

Das ist wirklich eine schwierige Frage. In meinem Atelier sind bislang rund 1000 Einzelstücke entstanden, die alle ihren ganz persönlichen und somit unvergleichlichen Charm besitzen.

Aber ok, da ich mich ja festlegen muss wähle ich „Bottled Love“, da die Idee zu dieses Flakon Fläschchen

mir tatsächlich den letzten nötigen Push gegeben hat mich als Schmuckdesignerin selbstständig zu machen.

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