Der Diamant

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Über die Herkunft und Entstehung des kostbarsten Edelsteines der Welt

 

Wer kennt ihn nicht, den Diamant? Mit seiner Schönheit und Unbezwingbarkeit, fasziniert er die Menschen schon seit Tausenden von Jahrzehnten. Auch in unserer hauseignen Hestermann & Sohn Kollektion, spielt der Diamant eine entscheidende Rolle.

 

Top-Facst

  • Reiner kristallisierter Kohlenstoff
  • Mohshärte 10 (härteste Mineral weltweit)
  • Entstehung über mehrere Millionen Jahre
  • Hohe Lichtbrechung und Glanz
  • Internationale Bewertung anhand der 4 C’s

 

Ursprünglich leitet sich der Begriff „Diamant“ von dem lateinischen Wort „diamantem“ ab, einer Variante des griechischen Wortes „adámas“ (dt. unbezwingbar). Der begehrte Edelstein wird auf Grund seiner unvergleichlichen Eigenschaften als Schmuckstein, oder auch in vielen Bereichen der Industrie und Medizin verwendet. Hier kommt er häufig als Präzisionswerkzeug zum Einsatz. Die Seltenheit, mühsame Gewinnung und aufwendige Verarbeitung steigern seinen hohen Wert.

 

 

Die Entstehung

 

Ein Diamant entsteht unter der Einwirkung von gewaltigen Naturkräften im Erdinneren. In einer Tiefe von 150 bis 300 Kilometern unter der Erdoberfläche, der sogenannten Asthenosphäre, kann der hier äußerst seltene Kohlenstoff komprimiert werden. Bei extremen Temperaturen von 1200 – 1400 C° und einem Druck von 100 bis 150 Kilobar, verbinden sich Kohlenstoffatome in einem regelmäßigen, festen Kristallgitter. Dieser Aufbau erzeugt die unvergleichbare Härte des Edelsteines. Die hier entstehenden Rohdiamanten, sind meist als Oktaeder geformt und liegen zu diesem Zeitpunkt in für uns unerreichbarer Entfernung. Entlädt sich jedoch der Druck in der Asthenosphäre, entsteht eine gewaltige Explosion. Das Muttergestein wird hierbei vom Erdinneren durch vulkanische Eruptivschlote, sogenannte Pipes, in der Magma an die Erdoberfläche befördert. Im Muttergestein, meist Kimberlit oder seltener auch Lamproit, bilden sich bei der Abkühlung der Schmelze Hohlräumen, hier können die kleinen Wunder der Natur in einem Jahrtausend langen Prozess wachsen.